Autogenes Training besteht innerhalb der Grundstufe aus sechs Übungen: der Schwere-, Wärme-, Atem-, Herz-, Bauch- und Kopfübung. Diese Übungen bauen aufeinander auf. 

Die Ruheformel ist dabei so etwas wie der Mörtel, mit dem die sechs Übungen zusammengehalten werden. Sie sorgt dafür, dass innere Unruhe überwunden werden kann, auch damit man die nötige Gelassenheit für die Übungen aufbringt.

Innere Unruhe loswerden

Natürlich ist eines der Hauptziele der gesamten Grundstufe, innere Unruhe loszuwerden.

Innere Unruhe gleicht einem nicht enden wollenden Verkehrsstrom auf einer Autobahn, mit waghalsigen Überholmanövern und hupenenden Fahrern im Stau, nur dass sich das ganze auf unseren Nervenbahnen, in unseren Gedankenströmen abspielt. 

Innere Ruhe dagegen macht innerlich frei. Man ist entspannent, frei von Nervosität und Aufregung und die Gedankenspirale wird sanft gebremst.

Die Formel gegen innere Unruhe lautet: „Ich bin ganz ruhig.“
Wie bei allen Formeln sollte dabei unbedingt die Gegenwartsform gewählt werden.

Die Formulierung „Ich werde ganz ruhig“ birgt das Problem, dass sie gleichzeitig aussagt, dass man es jetzt noch nicht ist. Man suggeriert sich damit also möglicherweise gleichzeitig: „Ich bin unruhig“. Das kann das Unterbewusstsein verwirren. Was soll es nun ausführen? Von daher sollte man es stets so formulieren, als wäre der gewünschte Zustand bereits real. 

Innere Bilder der Ruhe

Autogenes Training startet also gleich mit der Ruheformel. Mit der Zeit wird dies wie ein Signal an das Unterbewusstsein sein, dass nun auch die anderen Übungen folgen werden.  Mit zu viel innerer Unruhe würde das Üben recht schwierig sein. Gedanken würden abschweifen, der Körper sich nicht entspannen.

Man sollte sich idealerweise schon vorher überlegen, welches Bild, welche Erinnerung man mit dem Begriff von Ruhe verbindet. Vielen Menschen fällt es leichter, ruhig zu werden, wenn sie innerlich ein solches Gedankenbild abrufen.

Jeder hat dabei eine andere Vorstellung. Für den einen ist die Erinnerung an einen herrlichen Strandspaziergang ein Sinnbild von Ruhe, ein anderer sieht innerlich einen einsamen Bergsee, ein Dritter versetzt sich im Geiste in die warme Badewanne.

Was auch immer funktioniert und dabei unterstützt, innere Unruhe zu überwinden, ist gut und richtig.

Selbst, wenn man gerade keine starke innere Unruhe verspürt, ist die Ruheformel ein hervorragender Einstieg und hilft dabei, sich noch besser zu entspannen und zu konzentrieren. 

Autogenes Training kann die Leistungsfähigkeit verbessern

Das klingt zunächst einmal vielleicht verwirrend, da es ja eigentlich um Entspannung geht. Aber Leistungsblockaden entstehen meist durch Angst, Stress oder Druck. Man kann einfach nicht mehr klar denken.

Autogenes Training kann dabei helfen, die Blockaden abzubauen und so den Kopf wieder frei zu machen. Lösungen, Ideen und gesunder Optimismus bekommen so wieder Raum. Es hilft einfach dabei, rundum gelassen zu bleiben!

Die Ruheformel

Der klassische Übungsablauf für Autogenes Training in der Grundstufe ist immer gleich. Die Autosuggestion „Ich bin ganz ruhig“ bildet dabei jeweils den Rahmen für die Autosuggestionen der anderen Übungen.

Ruheformel („Ich bin ganz ruhig“)
Schwereübung
Ruheformel („Ich bin ganz ruhig“)

Ruheformel 
Wärmeübung
Ruheformel 

Ruheformel
Atemübung
Ruheformel

Ruheformel 
Herzübung
Ruheformel 

Ruheformel
Sonnengeflecht-/ Bauchübung
Ruheformel

Ruheformel
Kopfübung
Ruheformel

Auf die einzelnen Übungen mit ihren Autosuggestionen werde ich im Rahmen unserer Serie über >>Autogenes Training noch näher eingehen.  

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