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Obama in Köln – World Leadership Summit

Obama in Köln – World Leadership Summit

Die Lanxess Arena in Köln hatte heute, am 04.04.2019, einen ganz besonderen Gast: Barack Obama. Er hatte sich auf die lange Reise in die Domstadt gemacht, um über Führung – Leadership – zu sprechen. Eine Stunde lang stellte er sich den Fragen von Motivationstrainer Cristián Gálvez, der es sich mit ihm in Wohnzimmer Atmosphäre mit Sesseln und Beistelltischchen auf der großen Bühne bequem machte.
Nach Deutschland geholt hatte ihn das Kölner Startup GEDANKENtanken, das für seine Rednernächte bekannt ist.

Leadership Summit – was ist das?

„Führungsgipfel“ – klingt zunächst einmal hochtrabend. Dass es nicht um Politik gehen würde, verstand sich von selbst, denn alle Expräsidenten der USA enthalten sich nach ihrer Amtszeit weitreichender politischer Stellungnahmen. Aber was würde da wohl „begipfelt“ werden?
Die Presse war sich da im Vorfeld scheinbar nicht so sicher, spekulierte sie doch nur darüber, ob er die Lanxess Arena füllen würde oder wo er übernachten würde.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Er füllte die Halle. 14.000 Menschen begrüßten ihn mit Standing Ovations und waren mucksmäuschenstill, als er von Dingen wie Entscheidungen, Wandel und Veränderung, verschiedenen Realitäten und – tatsächlich – Social Media sprach.

Schnell war auch klar: Leader kann jeder sein, sollte sogar jeder sein. Für Obama sind Leader nicht zwangsläufig die klassischen Führungskräfte, sondern Vorbilder. Menschen, die für etwas stehen. An etwas glauben. Bewegungen starten. Und so ging es dann auch darum, was moderne Führung ausmacht und wie man erfolgreich etwas bewegen kann.

Barack Obama hatte viel zu sagen in dieser besonderen Rednernacht. Einige Punkte davon möchte ich etwas genauer beleuchten und schauen, was wir für uns selbst daraus lernen können.

Was willst Du bewegen?

Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, wer oder was sie sein wollen. Manche wollen Präsident (oder Bundeskanzler oder irgendein anderes hohes Tier) sein.
Diese Menschen stellen sich entsprechend die Frage, wie sie derjenige werden können, der sie sein wollen. Dabei ist das laut Obama die völlig falsche Frage. Viel dringender sollten sich die Menschen die Frage stellen, was sie bewegen, verändern, erreichen wollen! Wer sie dafür sein müssen ergibt sich aus der Antwort auf diese Frage fast von allein.
Aber wer einfach nur einen hohen Posten um des Postens Willen haben will, ist definitiv kein Leader. Wir dürfen uns also alle ruhig mal wieder selber fragen, was wir eigentlich bewegen möchten. Wofür bist Du angetreten?

Wie trifft man schwierige Entscheidungen?

Wer Menschen führt, der muss eines ganz sicher: Entscheidungen treffen. Die Frage, wie er als Präsident mit Entscheidungen umgegangen sei, die ganze Nationen betroffen hätten, beantworte Barack Obama sehr detailliert. Er machte deutlich, wie wichtig Fakten und Analysen für ihn waren und noch immer sind. Da aber viele Situationen Neuland waren, über die einfach nicht ausreichend Fakten vorlagen, arbeiteten er und sein Team mit Wahrscheinlichkeiten. Es wurden alle möglichen Szenarien, ihre Folgen und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten durchgespielt. Hierzu holte er sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Ansichten, Einstellungen und Lösungsansätzen an den Tisch.
Wichtig sei es, so Obama, nicht im eigenen Denken gefangen zu bleiben und andere Perspektiven und Realitäten zuzulassen.

Ihm sei bewusst gewesen, dass die Entscheidungsgrundlagen, die er und sein Team sich auf diese Weise schufen, nicht immer optimal waren, aber es war die beste Möglichkeit, die sie hatten. Sein Amt hätte die natürliche Eigenart gehabt, dass nur komplizierte Entscheidungen auf seinem Schreibtisch gelandet wären, für die es keine leichten oder offensichtlichen Lösungen gab. Aber er hätte dennoch eine finden MÜSSEN – und so wählten er und seine Berater den analytischen Weg, trafen eine Entscheidung und standen dann auch dazu.

Daraus kann man durchaus auch etwas für das eigene Business oder gleich das ganze Leben ableiten.

Wie lange quält man sich doch gerne schonmal mit Entscheidungen herum, kommt auf keinen grünen Nenner und entscheidet sich dann am Ende schlimmstenfalls für gar nichts?

Der Weg von Obama könnte da durchaus gewinnbringend sein.

Wie führt man Veränderungen herbei?

Barack Obamas großes Thema ist Wandel und so hat er auf diese Frage einiges zu sagen. Es wird deutlich, dass für ihn jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung wichtig ist. Viele Menschen erwarten schnelle Veränderungen und sind enttäuscht, wenn sie sich nicht schleunigst erreichen lassen. Die Veränderungen, die er als Politiker herbeiführen wollte oder es heute mit seiner Stiftung tut, vergleicht er mit der Arbeit eines Schiffkapitäns, der einen Ozeanriesen steuert. Es ist nicht möglich, das Ruder herumzureißen und mal eben so in die entgegengesetzte Richtung zu fahren. Wenden kann man in diesem Fall nur Grad für Grad und muss sicherstellen, dass dabei niemand von Bord geht. Es ist nicht leicht, alle in einem Wandel mitzunehmen. Aber aufhalten lassen muss man sich davon nicht. Nur beharrlich sein, behutsam und vorausschauend.

Die Bedeutung von Social Media

Selbstverständlich kam auch die Frage nach Twitter und warum er den Kurznachrichtendienst in seiner Präsidentschaft kaum genutzt habe. Obwohl der Name nicht ein einziges Mal fiel, tauchte bei dieser Frage natürlich in den meisten Köpfen das Bild von Donald Trump auf, der teilweise gleich ganz via Twitter zu regieren scheint.

Damals, als er sein Amt antrat, sei es mit Twitter und Facebook noch nicht so weit gewesen wie heute und er habe auch das Gefühl gehabt, von dem Moment an, in dem er Präsident gewesen sei, hätte er sich entsprechend benehmen und langweilige Reden hinter dem Rednerpult halten müssen. Es hätte etwas gedauert, bis er sich von diesem Gedanken gelöst und den Kurs in dieser Hinsicht geändert habe.

Die heutige Bedeutung von Social Media, um mit der Masse kommunizieren zu können, verdeutlichte er mit einer anschaulichen Geschichte über Franklin D. Roosevelt, den 32. Präsidenten der Vereinigten Staaten von 1933 bis 1945. Der hielt in seiner Amtszeit ca. 30 Radioansprachen, die sogenannten fireside chats, was soviel bedeutet wie Kamingespräche und auf eine familiäre, informelle Art der Ansprache hindeuten soll. Die ganze Nation schaltete ein und hörte ihm zu. Er brauchte also nur ein einziges Medium, um jeden zu erreichen. Heute ist das anders. Menschen halten sich je nach Alter und Hintergrund auf unterschiedlichen Medien auf und diese müssen alle individuell bedient werden, wenn man so viele Menschen wie möglich erreichen will.

Hierbei wird eines besonders deutlich: Wenn der „mächtigste Mann der Welt“ sich nicht davor verschließen kann und die zielgruppengerechte (!) Kommunikation auf diesem Weg für unentbehrlich hält, dann gilt das für jeden, der eine Botschaft hat – sei es an Kunden, Mitstreiter oder eine Community.

Barack Obama rockt die Kölnarena

Es war ein toller Abend, eine inspirierende Veranstaltung. Neben Obama waren noch eine Menge anderer hervorragender Redner anwesend: Dr. Stefan Frädrich (Gründer von GEDANKENtanken), Frank Thelen (Unternehmer, Investor, bekannt auch aus der TV-Show „Die Höhle der Löwen“), Sabine Asgodom (Management Trainerin, Autorin), Dieter Lange (Top-Coach für Führunsgkräfte, Autor), Boris Grundl (Management-Trainer, Autor) und Bestsellerautor John P. Strelecky (Das Café am Rande der Welt). Als Überraschungsgast und echte Bereicherung war außerdem Barack Obamas herzerfrischende Schwester Auma anwesend, die in exzellentem Deutsch von ihrer Wohltätigkeitsorganisation berichtete.

Alles große Namen und große Ideen, die uns an ihrem Blickwinkel auf Leadership teilhaben ließen. Und dennoch war es natürlich Barrack Obama, der die Halle wirklich fesselte – ganz entspannt aber ernsthaft, ohne Pathos, Showeinlagen und Tamtam.

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Wer schreibt hier?

Ich bin Bianca, Mitgründerin und Inhaberin unserer Agentur sowie Audience Specialist.

Hier schreibe ich über alles, was ein Business nachhaltig nach vorn bringt - von Visionen und Ideen, von Marketing und Reichweite, von Kunden und Zielgruppen und über das richtige Mindset.

 

10 Merkmale einer guten Geschäftsidee

10 Merkmale einer guten Geschäftsidee

Würde man alle Ideen, die jemals von Gründern erdacht wurden – ob tatsächlich realisiert oder nicht – aufeinanderstapeln, würde der Ideenstapel wahrscheinlich bis zum Mond reichen. Da stellt sich schnell die Frage, was eine gute Geschäftsidee von einer schlechten unterscheidet.

Eindeutig beantworten lässt sich diese Frage nicht – schon gar nicht pauschal. 
Ich habe hier zumindest meine persönlichen Top-Ten-Merkmale einer guten Idee zusammengetragen. Dabei orientiere ich mich am Durchschnittsgründer, nicht an den Stars der Startup-Szene, die auf umfangreiche Unterstützungen zurückgreifen und daher auch Ideen durchboxen können, die es eigentlich schwer hätten.

Eine gute Geschäftsidee und ihre Eigenschaften

1. Einfach

Eine gute Geschäftsidee lebt von ihrer Einfachheit. Alles, was kompliziert, undurchsichtig und überladen ist, kannst Du nur schwer kommunizieren. Bei Software wird seit Langem nach einer guten Usability verlangt – dies gilt nicht weniger für andere Produkte oder Dienstleistungen!

Betrachte alles durch die Brille von Kunden oder – falls nötig – Investoren: Können sie den Nutzen Deines Angebotes leicht erfassen? Wird er sofort deutlich? Oder müssen sie erst stundenlang eine Gebrauchsanweisung studieren?

Die Menschen lieben es einfach. Nicht umsonst wird überall die Reduktion auf das Wesentliche propagiert.

2. Unwiderstehlich

Seien wir ehrlich – es gibt unzählige wahnsinnig gute Angebote zu fast allen Themenbereich auf dem Markt.

Wer da herausstechen möchte, muss mehr zu bieten haben als einfach nur ein weiteres gutes Angebot. Erschaffe etwas, was für Deine Kunden unwiderstehlich ist. Biete ihnen nicht einfach nur einen Nutzen, biete Ihnen ein ganzes Universum an Nutzen. Hau sie von den Socken.

Das heißt nicht, dass Du das Rad neu erfinden musst. Biete ihnen einfach mehr, als sie erwarten. Ein hervorragend Werkzeug dazu ist guter Content.

3. In einer Nische – je nach dem

Es ist  hilfreich, wenn Du Deine Geschäftsidee in einer Nische ansiedelst.

Wer sich ausgerechnet einen Markt aussucht, der schon dicht besiedelt und daher hart umkämpft ist, muss sehr viel Zeit und Geld in die Vermarktung seiner Geschäftsidee stecken! Selbst das ist keine Garantie dafür, dass sie wahrgenommen wird oder dass die Zielgruppe von einem bereits etablierten Anbieter wechselt.

Zugegeben, eine Garantie gibt es nie. Wer sich aber eine Nische aussucht, die noch nicht überlaufen oder – idealerweise – noch gar nicht besetzt ist, hat es natürlich deutlich leichter. 

Allerdings kommt jetzt das große ABER: Voraussetzung ist natürlich, es existiert eine Nachfrage, die groß genug ist, um das Geschäftsmodell zu tragen!

Wenn eine solche Nachfrage existiert, bisher aber kein Anbieter, wird man aller Voraussicht nach viel leichter Zugang zu den Kunden finden. Es kann aber auch sein, dass es genau deshalb keinen Anbieter gibt, weil es keine lukrative Nachfrage gibt! Hier musst Du sehr genau hinschauen.

4. Nachgefragt

Ohne Nachfrage braucht es kein Angebot, soviel ist klar. Produkte und Services, die niemand haben will, brauchst Du gar nicht erst anzubieten. Es gibt Möglichkeiten, Nachfragen zu erzeugen – durch geschickte Werbung zum Beispiel. Das ist allerdings risikoreich und aufwendig.

Eine Geschäftsidee, die sich von vornherein auf eine große Nachfrage stützen kann, hat es viel leichter. Wichtig ist, die Idee ganz nah an dieser Nachfrage weiter zu entwickeln – konsequent und von vorneherein.

Verlass Dich bei der Überprüfung, ob ein Bedarf existiert, nicht auf irgendwelche Statistiken.
Sprich mit den Menschen in Deiner potenziellen Zielgruppe! Frage nicht einfach, ob sie Dein Produkt kaufen würden. Viele Menschen sagen in so einem Fall schnell ja, ohne sich jedoch wirklich etwas unter dem Produkt oder dem Service vorstellen zu können.

Außerdem: Ich kenne einige Menschen mit unendlichen Listen von Dingen, die sie gerne irgendwann tun möchten. Interessanterweise machen sie es dann aber doch nie. Diese Frage bringt Dich daher nicht weiter.

Höre ihnen lieber in ihrer natürlichen Umgebung zu. Gehe an die Orte, an denen sie sich aufhalten. Lerne sie kennen.

Ob es einen Bedarf für Deine Idee gibt, erfährst Du durch geschickte Beobachtung und genaues Zuhören eher.

5. Vermarktbar

Deine Geschäftsidee kann noch so revolutionär sein – wenn sie sich nicht vermarkten lässt, hast Du ein Problem.

Zugegeben – mit dem richtigen Budget lässt sich fast alles vermarkten. Die Frage ist, ob Du dieses Budget zur Verfügung hast. Unterschätze niemals die Macht des Marketings und der Werbung! Viele Erst-Gründer, aber auch erfahrende Unternehmer mit neuer Geschäftsidee gehen davon aus, Ihr Angebot würde sich von allein herumsprechen und wundern sich dann, wenn die Kasse niemals klingelt.

Du musst von Anfang an einplanen, wie Du Deine Idee bekannt machen kannst. Wenn das nur mit einem millionenschweren Werbebudget funktioniert – solche Summen sind in der Werbung nicht selten – sollten all Deine Alarmglocken schrillen.

Manche Gründer kommen dann nämlich schnell zu dem trotzigen Schluss, Marketing sei ja eigentlich nicht so wichtig und verteilen einfach schnell ein paar Flyer. Nichts gegen Flyer, aber sie allein werden Dich nicht retten. Warum darfst Du die nicht einfach so in der Öffentlichkeit verteilt werden? Genau, weil sie meist einfach unbeachtet als Abfall auf dem Boden landen – das sagt schon viel aus.

Gestalte Dein Produkt derartig, dass Dein Marketing clever und lean sein kann.

6. Anders

Sei anders! Du musst Dich mit Deiner Geschäftsidee von anderen Anbietern abheben. Deine Idee muss mehr sein als eine weitere Tulpe in Holland.

Wenn Du der einzige Anbieter in einer Nische bist, ist dieser Punkt natürlich weniger wichtig, als wenn Du Dir die Nische mit ein paar weiteren Anbietern teilst. 
Wenn Deine Idee nicht in einer Nische liegt sondern in einem bereits gut besiedelten Marktsegment, musst Du in diesen Punkt sehr viel Energie investieren.

Was ist das Einzigartige an deiner Idee? Was macht sie unverwechselbar? 
Es muss keine Innovation sein! Vielleicht kannst Du auch einfach einen unschlagbar günstigen Preis oder sensationelle Lieferzeiten anbieten.

Irgendetwas an Deinem Geschäftsmodell muss anders sein. Wenn Du Dich von anderen Anbietern nicht unterscheidest, gibt es für Deine potenziellen Kunden keinen Grund, Dich den anderen Anbietern vorzuziehen.

Menschen sind bequem und ein Wechsel bedeutet Aufwand, der sich erkennbar lohnen muss, sonst nimmt ihn niemand auf sich.

7. Schrittweise wachsend

Ein Geschäftsmodell muss wachsen können – mit dem Markt, mit der Nachfrage, mit dem Kapital. Und mit Deiner Erfahrung.

Wenn Deine Geschäftsidee sich nur dann umsetzen lässt, wenn Du sofort eine riesige Fabrik aus dem Boden stampfst und direkt zu Beginn 120 Mitarbeiter einstellst, kann es schwierig werden. Es ist nicht unmöglich, aber zumindest komplizierter.

Gut, wenn Deine Idee sich Schritt für Schritt weiter ausbauen lässt und Du sie mit der Zeit um zusätzliche Features oder besondere Services ergänzt. Sehr gut, wenn Du sie dabei dicht am Kunden entwickelst.

Bootstrapping bietet sich in solch einem Fall an – das kontinuierliche, gesunde Wachstum aus vorwiegend eigenen Finanzreserven. So behältst Du die Zügel in der Hand und kannst flexibel und wendig steuern.

Manchmal ist es gut, erst einmal zu schauen, wie es sich anfühlt, David zu sein, bevor man zu Goliath wird.

8. Wirtschaftlich

Mit der Wirtschaftlichkeit steht und fällt Dein Geschäftsmodell.
Wenn das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht stimmt, ist schnell Schluss mit dem Vergnügen.

Um auf den Punkt „Vermarktung“ zurückzukommen:

Wenn es mehr kostet, einen neuen Kunden zu gewinnen, als dieser Kunde an Umsatz in die Kasse spülen wird, ist das definitiv NICHT wirtschaftlich.

Prüfe auch alle möglichen Betriebskosten sehr genau. Hol Dir notfalls Hilfe von einem erfahrenen Berater. 

9. Skalierbar

Eine Geschäftsidee ist besonders interessant, wenn sie skalierbar ist. Es gibt viele Definitionen für Skalierbarkeit. 
Einfach ausgedrückt bezeichnet es die Fähigkeit eines Geschäftsmodells, problemlos zu wachsen.

Zwei extreme Beispiele verdeutlichen das schnell:

Wer eine Software entwickelt und vertreibt, hat ein leicht skalierbares Geschäftsmodell. Dann ist es nahezu egal, ob die Software täglich 10 mal oder 1000 mal gekauft wird! Die Verwaltung und der Kundenservice wachsen vielleicht irgendwann, aber die Software kann ohne großen Aufwand unendlich oft vervielfältigt werden.

Wer dagegen als niedergelassener Arzt selbstständig ist, kann nicht einfach so skalieren. Wenn er in zwei Stunden zehn Patienten behandelt, kann er nicht in der gleichen Zeit genauso gut 10.000 Patienten behandeln – auch wenn manche Krankenkasse das sicher wohlwollend begrüßen würde. 
Die Ressource, auf die es ankommt – seine persönliche Arbeitsleistung – ist begrenzt. 
Wenn er in seiner Praxis mehr Patienten auf gleichem Niveau behandeln will, muss er  sehr schnell mehr Personal einstellen oder er muss sich mit einem anderen Arzt zu einer Gemeinschaftspraxis zusammenschließen. 
Dafür werden möglicherweise größere Praxisräume benötigt und mehr Ausstattung. Das Wachstum ist hier deutlich schwieriger.

10. Zu Dir passend

Deine Geschäftsidee muss zu Dir passen. Sonst geht Dir schnell die Luft aus. Du musst sie authentisch präsentieren können, weil Du Dich sonst am Markt schwer tust. Aber Du musst Dich natürlich auch damit wohl fühlen, sonst vergeht Dir die Freude daran und das ganze Projekt ist zum Scheitern verurteilt. Denn wenn der Gründer nicht hinter seiner Idee steht, wer dann?

Du wirst sicher bemerkt haben, dass bei vielen Punkten die Vermarktung eine große Rolle spielt.

Daher kann man es nicht oft genug sagen:

Wer Marketing von Anfang an – von der Idee über die Produktentwicklung bis hin zur Kommunikation mit den Kunden – konsequent und clever integriert, hat es deutlich leichter, sein Business zu etablieren.

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