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Wer häufig im Stress steckt, kennt das Gefühl: Irgendwann sind die Kraftreserven aufgebraucht. Innerlich steht man ständig unter Strom, reagiert nur noch anstelle bewusst zu agieren und fühlt sich den Situationen zunehmend ausgeliefert. Man würde ja gerne etwas ändern, fühlt sich aber geradezu machtlos. Dabei stimmt das eigentlich nicht so ganz. 

Stress: ABC-Modell von Ellis – im B liegt der Schlüssel

Der verstorbene amerikanische Psychologe Albert Ellis hat den Stress genauer unter die Lupe genommen und dabei sein interessantes abc-Modell entworfen.

Dabei stehen die Buchstaben für folgende Annahmen:

  • A (Activating Event) ist der Auslöser, der Reiz.
  • B (Beliefs) ist die Art und Weise, wie wir A bewerten oder über A denken.
  • C (Consequence) ist die Konsequenz aus B – das kann ein Verhalten sein oder auch nur eine Emotion wie zum Beispiel das Empfinden von Stress.

Es liegt nach diesem Modell zu einem sehr großen Teil an unserer Bewertung einer Situation, ob sie uns in Stress versetzen kann. Wie wir bewerten, liegt natürlich ganz erheblich an unseren bisherigen Erfahrungen, unseren Denkgewohnheiten und unserer Einstellung.

Ein Beispiel: 

  • Du musst mit einem Aufzug fahren (A).
  • Du befürchtest, der Aufzug könnte stecken bleiben (B).
  • Du merkst, wie Dein Puls sich beschleunigt, Du ganz nervös wirst und deutlichen Stress empfindest (C).

In B liegt also der Schlüssel. Würdest Du eine andere Bewertung in B vornehmen, hätte dies auch ein anderes C zur Folge.

Das ist natürlich oft leichter gesagt als getan. Je nach dem, welche Art von Situationen ein starkes Empfinden von Stress auslöst, muss man langfristig an seinen Überzeugungen und Glaubenssätzen arbeiten. Das geht nicht über Nacht.

Hat die Situation jedoch eine weniger schwerwiegende Bedeutung, kann man versuchen, bewusst auch andere Bewertungen in Erwägung zu ziehen. So ist es ja durchaus möglich und sogar wahrscheinlich, dass der Aufzug eben nicht stecken bleibt. Man kann also versuchen, die Alternativen, auf die man in B zurück greifen kann, bewusst zu erweitern. 

Dem Stress muss man nicht hilflos ausgeliefert sein

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, mit denen man Stress begegnen kann und mit denen sich ihm niemand dauerhaft ausgeliefert fühlen muss. Allein schon dieses Bewusstsein kann dem Stress den Schrecken nehmen.

Damit man aber nicht versucht ist, ständig nur das A zu ändern, was einer permanenten Vermeidungsstrategie gleichen würde, sollte man langfristig natürlich nach Methoden schauen, die einem dabei helfen, in den Bereichen B und C flexibler zu werden. Sonst läuft man Gefahr, in Situationen, in den man das A leider nicht beeinflussen kann, eben doch völlig gestresst stecken zu bleiben.

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Wer schreibt hier?

Ich bin Bianca, Mitgründerin und Inhaberin unserer Agentur sowie Audience Specialist.

Hier schreibe ich über alles, was ein Business nachhaltig nach vorn bringt - von Visionen und Ideen, von Marketing und Reichweite, von Kunden und Zielgruppen und über das richtige Mindset.